Ramsauer antwortet im Namen aller - Schösser schreibt ihm einen Brief
18. September 2009 - Kurz vor Ablauf der Antwortfrist des Politiker-Navigators des DGB Bayern hat der CSU-Spitzenkandidat Peter Ramsauer (Wahlkreis Traunstein) geantwortet - nicht online, sondern in einem 8-seitigen Schreiben. Ramsauer geht zwar auf die Fragen ein, vermeidet aber größtenteils klare Festlegungen. So ignoriert er durchgängig das Prinzip der Befragung, zunächst Multiple-Choice-Optionen anzukreuzen.

Ramsauer antwortet ausdrücklich im Namen aller CSU-Kandidaten und -Kandidatinnen, die wir angeschrieben haben. Sind Einzelmeinungen in der CSU nicht gefragt? Sind die CSU-Kandidaten dem Wähler verantwortlich? Oder nur Herrn Ramsauer und der Partei?

Fritz Schösser, Vorsitzender des DGB Bayern, hat Peter Ramsauer einen Antwortbrief geschrieben.

Ramsauer beschränkt sich durchgängig auf die eigentlich nur ergänzende Möglichkeit, Antworttexte zu schreiben. Und seine Antworten überschreiten bei mehr als der Hälfte der Fragen die zulässige Gesamtlänge von 600 Zeichen, die wir eben deshalb festgelegt haben, um knappe und prägnante Antworten zu erhalten.

Nichtsdestotrotz dokumentieren wir an dieser Stelle den Brief von Peter Ramsauer. Genauso wie das Antwortschreiben von Fritz Schösser. Der Vorsitzende des DGB Bayern geht auf drei Antworten Ramsauers ein, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern Sorgen bereiten müssen. Es geht um die entscheidenden Themen Leiharbeit, Mindestlohn und Banken-Kredite.